Backpacking Thailand: Unsere Packliste und was du besser machen solltest

Wie du vielleicht schon gelesen hast, haben wir im November dieses Jahres eine kleine, 17 tägige Backpacking Reise durch Thailand gemacht (Thailand ’16).

Um ein Fazit der Reise zu ziehen: Es lohnt sich!

Wirklich alles war unglaublich gut und hat auf Anhieb funktioniert.
Angefangen mit dem Nahverkehr, über das Reisen mit dem Fernverkehr bis zum Buchen der Unterkünfte hat alles wirklich reibungslos geklappt und wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht!

Es gab nur eine kleine selbstverschuldete Sache die und manchmal wirklich gestört hat.
Unser Gepäck!

Trotzdem wir die Rucksäcke unserer Meinung nach relativ wenig beladen haben, hatten wir trotzdem zu viele Sachen dabei.

Wenn du auch eine Backpacking Tour durch Thailand planst mache nicht die gleichen Fehler wie wir.
In diesem Artikel erfährst du welche Erfahrungen wir in Bezug auf unser Gepäck und das Packen an sich gemacht haben.

Unsere Rucksäcke

Wir haben relativ wenig Kleidung und Kleinkram eingepackt und dennoch war es irgendwie zu viel.
Obwohl unsere Rucksäcke gepackt nur 10 und 13 Kilo wogen, ist dieses Gewicht auf Dauer (und vor allem bei 36 Grad im Schatten) schnell zu viel & nervig.

Zu unserer Verteidigung möchten wir sagen, dass dies unsere erste echte Backpacking Tour war 🙂

Sabrina verwendet den Deuter Aircontact 50 + 10 SL und ich einen High Peak Zenith 75 + 10.

Mit den Rucksäcken sind wir grundsätzlich sehr zufrieden.
Der High Peak ist ein etwas älteres Model welches ich schon seit mehreren Jahren auch beim Campen verwende. Mit insgesamt 85 Litern ist er fürs Backpacking in Thailand allerdings ziemlich überdimensioniert.

Der Deuter Aircontact  ist von der Größe her viel besser zum Backpacking in Thailand geeignet. Er ist nicht ganz so groß und ziemlich kompakt packbar. Wenn du mal etwas mehr Platz benötigst, kannst du einfach auf die +10 Liter zurückgreifen und hast 1/5 des gesamten Rucksacks mehr Platz.

Unsere verbesserte Packliste

Es hätte vermutlich auch gereicht, wenn wir 1/3 der gepackten Sachen einfach Zuhause gelassen hätten. Auch einigen Kleinkram hätten wir uns definitiv sparen können.

Socken

Mit 8 paar Sneaker Socken habe ich schon relativ wenig eingepackt. Zuhause habe ich tatsächlich 5 Paar saubere Socken wieder ausgepackt.

Der Grund ist ganz einfach:
Meist war ich mit FlipFlops oder einfach ohne Socken unterwegs.
Wenn ich Socken benötigte dann nur für wenige Stunden, so dass ich das Paar nicht direkt zur dreckigen Wäsche legen musste.

Shampoo & Duschgel

Wir haben alle Unterkünfte über Airbnb gebucht.
In jeder Unterkunft stand ausreichend Shampoo und Duschgel zu freien Verfügung bereit.

Wenn du also auf dein eigenes Duschgel verzichten kannst, brauchst du keines mitzunehmen.

Handwaschmittel

Als wir die Koffer packten, dachten wir, dass es Sinn macht Handwaschmittel einzupacken.
Wir haben es lediglich nur ein einziges Mal benutzt um einen kleinen Fleck schnell auszuwaschen.
Dafür hätte auch normale Seife oder Duschgel gereicht.

Außerdem kannst du in Thailand deine Wäsche super günstig in der Reinigung abgeben.
Für umgerechnet etwa 1 EUR pro Kilo wird deine Wäsche gewaschen, getrocknet und sehr ordentlich gefaltet.

Und der Duft der frischen Wäsche ist sehr angenehm 🙂

Kamera(s)

Wie in jedem Urlaub haben wir einen Fotoapparat, eine GoPro und unsere Handys mitgenommen.

Wenn dir normale Fotos ausreichen und du kein semiprofessioneller Hobbyfotograf bist reicht die GoPro vollkommen aus.

Die normale Kamera haben wir 95% der Zeit in der Unterkunft gelassen und die GoPro fast nur für Unterwasseraufnahmen verwendet.

Dein Smartphone hast du schneller gezückt als irgendeine Kamera.

Gürtelsafe

Vor Jahren habe ich mir mal den Samsonite Gürtelsafe Double Pocket gekauft.
Ich nehme ihn fast in jeden Urlaub mit brauche ihn aber nur sehr selten.

In Thailand habe ich ihn kein einziges mal verwendet.

Das Tragen des Gürtelsafes bringt aber trotzdem immer eine gewisse Geheimagent-Spannung mit 🙂

Regenschirm

Wir waren während in der Regenzeit in Thailand.
Trotzdem haben wir keinen Regenschirm benötigt.

Wenn es wirklich mal stark regnet, dann kannst du dich einfach irgendwo unterstellen oder dir in jedem Supermarkt ein Regencape für ca. 80 Cent kaufen.

Faltbarer Daypack

Kurz vor Antritt der Reise haben wir uns einen kleinen, faltbaren 25L Rucksack der Firma Aodoor zugelegt.

Unser Plan war es, diesen kleinen Rucksack mit in die großen Rucksäcke zu stopfen wenn wir auf der Reise sind und ihn nur als Daypack, sowie für An- und Abreise zu verwenden.

Du brauchst wirklich keinen faltbaren Rucksack!
Das Ende dieser Geschichte war, dass wir immer mit dem kleinen Rucksack vor dem Bauch und dem großen Rucksack auf dem Rücken rumgelaufen sind.

Handtasche

Absolutes no-go!

Sabrina war bereits nach dem ersten Tag von ihrer Handtasche genervt.

Trekkingrucksack und Handtasche passt einfach nicht zusammen.
Dann doch lieber der faltbare Rucksack 🙂

Nackenkissen

Nackenkissen sind zwar während der Flüge und auf Busreisen sehr angenehm, stören aber extrem sobald du sie einpacken willst.

Hier macht es Sinn auf eine stark komprimierbare Variante zu setzen.
Wir haben zu Weihnachten das OXA Reisekissen 3 in 1  verschenkt und werden uns sicherlich für die nächste Reise das gleiche Kissen kaufen!
Dank seines Memory Foams ist es zudem viel gemütlicher und leiser als die Modelle mit Styroporfüllung.

Allgemeine Packtipps

  • Rechne die Klamotten die du bei der Anreise an hast mit ein. Wenn du sie am Urlaubsort ausziehst, musst du irgendwo den dicken Pullover, die lange Hose und ggf. die Winterjacke verstauen.
  • Du kannst auch viele Sachen einfach vor Ort kaufen. In der Regel sind diese sogar viel billiger als in Deutschland.
  • Sonnencreme kostet im Supermarkt in Thailand mindestens genau so viel wie hier. Du kannst also ruhig bereits in Deutschland die Creme deiner Wahl kaufen.
  • Um so kleiner dein Rucksack ist um so weniger bekommst du natürlich hinein.
    Das ist nicht immer schlecht! Reize deinen Rucksack nicht vollständig aus, es ist immer besser noch etwas Reserveplatz für die Rückreise zu haben.

 

Im Prinzip ist es besser du nimmst etwas zu wenig anstatt zu viel mit.
Auch Kleinkram macht Mist!

Wasche deine Kleidung lieber vor Ort statt das doppelte oder sogar dreifache mitnehmen zu müssen.
Lass Dinge die du nur eventuell mal brauchen könntest am besten direkt Zuhause.

 

Hast du andere Erfahrungen gemacht und noch weitere Packtipps für uns, dann ab damit in die Kommentare.

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