2 Tage auf Koh Samui

Pünktlich wie geplant legt die Fähre auf Koh Samui an.
Kaum angelegt springen wir auf und warten darauf, dass die Brücke zum Landungssteg eingehakt wird.

Unsere Unterkunft auf Koh Samui

Am Nathon Pier angekommen schnappen wir uns unsere Rucksäcke und gehen von Bord.

Schon am Ende des Steges versuchen geschäftstüchtige Thais uns ein Taxi anzudehen. Wir blocken erstmal alle ab und wandern den Pier hinunter.

Vorbereitet wie wir sind, schauen wir in einer ruhigen Ecke am Ende des Piers auf unsere ausgedruckten Unterlagen und versuchen uns zu orientieren.
Wir suchen die Richtung in der unsere Unterkunft liegen soll.

Umgehend eilen uns zwei Taxifahrer zu „Hilfe“.
Wir zeigen Ihnen die Adresse in Thai. Sie gucken sich fragend an, reden irgendwas und versuchen die englische Version zu entziffern.

Nach einer kurzen Diskussion teilen Sie uns mit, dass sie uns in der Nähe rauslassen können da sie nicht genau wissen wo die Adresse liegt.

Für den Moment geben wir uns damit zufrieden und steigen ein.

Im klimatisierten Kleinbus fahren wir auf der Ringstrasse (Ring Road) Richtung Norden.
Nach etwa 15 Minuten lässt uns der Taxifahrer am Strassenrand aussteigen.

Wir versuchen mit den mitgelieferten GPS Koordinaten unsere Unterkunft zu finden und stellen fest, dass der Bus uns noch locker 1 km hätte mitnehmen können.

Mit dem Gepäck latschen wir weiter durch die Mittagshitze. Die Stimmung kocht 🙂

Als wir langsam das Gefühlt bekommen, dass wir zu weit gelaufen sind entschließen wir uns unseren Host anzurufen. Punissa, die Vermieterin unseres Bungalows gibt uns Hinweise wie wir den Eingang der kleinen Bungalows finden können.

Endlich finden wir unsere kleine Villa: Siam 1

Zu ihr gehört ein kleiner Pool, ein kleines Schlafzimmer mit King-Size Bett, ein Bad mit Dusche & WC sowie eine Wohnküche mit Tisch, Couch und Fernseher.

Um uns nach der Hitze etwas abzukühlen testen wir sofort den Pool.
Nicht groß, aber für 2 Leute zum Abkühlen einfach perfekt.

Im Supermarkt haben wir glücklicherweise 2 Packung Instant-Nudeln von MAMA mitgenommen.
Für einen kleinen Snack zwischendurch vollkommen ausreichend.
Wir kochen Wasser und bereiten die Nudeln zu.

30 Minuten zuvor, mit dem Gepäck, durchgeschwitzt in prallen Sonne versprachen wir uns noch, dass wir den restlichen Tag um Pool abhängen und uns nicht mehr bewegen werden.
Abgekühlt und mit etwas im Magen sieht das schon ganz anders aus. Wir werden neugierig und beschließen die neue Umgebung zu erkunden.

Die Gegend erkunden

Also raus auf die Straße, an der ersten Abzweigung Richtung Meer verlassen wir die Ringstraße.
Vorbei an zahlreichen Palmen und anderen tropischen Pflanzenarten.
Mittendrin ein Tümpel in dem zwei Jugendliche lediglich mit einer Schnur bewaffnet Fische fangen.

Nach ein paar Gehminuten treffen wir zufällig auf einen Tempel in der Nähe des Standes.
Wir lassen den Tempel links liegen und gehen direkt auf das Meer zu.
Es ist nicht wunderschön, aber lädt durchaus zum Baden ein. Badesachen haben wir leider nicht dabei.

Wir laufen ein bisschen am Strand entlang und geniessen die Ruhe.

Bei unserem kleinen Strandspaziergang finden etwa 10-15 1 Baht Stücke.
So viele, dass es uns komisch vorkommt und wir uns fragen wieso die Münzen hier liegen.
(Später finden wir heraus, dass diese Opfergaben des Laternenfestes darstellten – Ups!)

Auf dem Rückweg durchqueren wir das O.K. Village. Ein überschaulicher touristischer, aber dennoch sehr gemütlicher Ort.

Hungrig und neugierig bleibt unser Blick am Khun Anna Restaurant & Bar hängen.
Von außen sieht das Restaurant unglaublich gemütlich und teuer aus.
Gemütlich ist es, teuer nicht!

Das Restaurant ist in Mitten eines kleinen, künstlichen Sees gelegen und steht hier auf Stelzen.
Nach einem Blick in die Speisekarte beschließen wir hier uns das Abendsessen einzunehmen und fragen nach dem Tisch unter dem eigenen Pavillion auf der anderen Seite des 15 m breiten Sees.
Hier sitzen wir an einem flachen Tisch auf dem Boden lassen den Abend bei Cocktails und leckerem Thai Food ausklingen.

Big Buddha und Wat Plai Leam

Nach der ersten unruhigen Nacht in einem Bett ohne richtige Decke nehmen wir uns für den zweiten Tag eine kleine Sightseeing-Tour im Norden der Insel vor.

Wir nehmen uns ein Taxi bis zum Big Buddha im Nordosten der Insel.
Der 15 m hohe, goldene Buddha mit seiner kleinen Tempelanlage ist ziemlich beeindruckend.

Nach einem leckeren Eis gehen wir zu Fuß weiter zum Wat Plai Laem.
Der Wat Plai Laem liegt östlich vom Big Buddha.

Hier steht die 18 armige Göttin der Barmherzigkeit welche aufgrund ihrer Größe ebenfalls ziemlich beeindruckend ist.


Auch der laughing Buddha ist hier zu finden. Ein ziemlich großer, dicker und vor allem freundlicher Buddha.

Die Anlagen hier sind von einem großem See umgeben und über kleine Brücken erreichbar.
Im See leben sehr viele Fische. Wir machen Welse, Karpfen und einige große goldene Kois aus.
Die Größe der Fische reicht von 5 – 100 cm.

Wir werfen unsere Kekse in den See und entdecken ein Schild mit der Aufschrift „Don’t feed the fishes with bread“ – Ok… Es waren ja Kekse und kein Brot.

Also kaufen wir für 10 Baht (25 Cent) ein Körbchen voll Fischfutterpellets an einem Automaten.
Mit der Fütterung locken wir die verschiedenen Fischarten und sogar Schildkröten an.
Erst jetzt wird uns wirklich bewusst wieviele Fische hier leben müssen – es wimmelt nur so vor Fischen die alle um das Futter buhlen.

Im Gegensatz zu den vorher besuchten Tempelanlagen in Bangkok diese hier wenig besucht.
Ein wunderbarer Ort um dem motorisieren Alltag zu entfliegen und zu entspannen.

Auf dem Rückweg haben wir noch nicht genug. Wir möchten noch etwas sehen oder ausprobieren.
Also machen wir uns mal wieder zu Fuß auf.
Wir kaufen am Straßenrand ein paar Hähnchenflügel und verzehren sie am Strand.

Abends besuchen wir erneut das Khun Anna Restaurant und speisen dort.

Wir verlassen Koh Samui wieder

Am nächsten morgen wachen wir erneut ohne richtige Decke und etwas zerknautscht auf.
Wir packen in Windeseile unsere Sachen zusammen und laufen etwa 15 min zum Pralan Pier.
Tickets nach Koh Pha Ngan gibt hier zu 300 Baht pro Person (ca. 8 EUR) für die ca. 20 minütige Überfahrt zu kaufen.
Das machen wir.

Nach einer kurzen Wartezeit steigen wir auf die Katamaranfähre und fahren nach Koh Pha Ngan.

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