Für heute steht eine gemütliche & lange Strandwanderung auf dem Programm.

Nach dem Frühstück verbringen wir den Vormittag damit unser Camp auf Vordermann zu bringen. Wir fegen das Zelt, räumen die Möbel im Inneren um und drehen den Eingang etwas mehr in den kühlen Wind. Schnell noch alle Heringe reingehämmert, alle Abspanner festgezurrt und schon sind wir fertig. Nach dem Umbau wirkt unser Zelt riesig groß – fast wie die Handtasche von Hermine.

Gegen Mittag gönnen wir uns noch einen kleinen Mittagssnack und bereiten uns damit auf die Wanderung vor.

Wir machen uns also auf dem Weg um kurz hinter Ghisonaccia zum Strand, unserem Ausgangspunkt, abzubiegen. Hier parken wir das Auto auf einem der Schotterparkplätze.

Unsere Wanderung beginnt mit einem staubigen Weg durch einen Pinienwald, welcher parallel zum Strand verläuft. Nach etwa 25 anstrengen Minuten werden wir von einem freundlichen Mitarbeiter des Forstbetriebes darauf hingewiesen, dass der Wald heute aufgrund von Waldbränden und starken Sturmböen gesperrt ist. Wir ändern unsere Route und machen aus dem Rundweg eine Wanderung mit Wendepunkt. Wir biegen also Richtung Meer ab und laufen dort den menschenleeren 7,5 km langen Strand entlang. Begleitet werden wir von Michel, einem großen, rot-braun getigerten Hund. Nach etwa 2 km kehrt Michel plötzlich um und rennt immer weiter bis wir ihn nicht mehr sehen können. Am Cap erwartet uns eine Lagune, welche hässlicher ist als erwartet, denn ein Reifenhändler scheint hier ausgediente Reifen zu entsorgen.

Ein kurzes Bad in der überwiegend 30cm Flächen Lagune gibt uns neue Kraft für den zähen Rückweg. Als Belohnung schließen wir in einen nahe gelegenen Restaurant die Tour mit Shrimps, Muscheln, Frites und Salat ab.

Zurück auf Campingplatz nehmen wir alle noch eine kalte Dusche, plumpsen einmal ins Plumpsklo und gehen schlafen.

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