Startklar

Wie immer einmal beim Campen geht irgendwem ein Lichtlein aus. In diesem Fall war es das Auto von Carola. Durch das ständige öffnen der Türen und des Kofferraums hat sich durch die Innenraumbeleuchtung die Batterie entleert. Gut, dass wir für solche Fälle gewappnet sind und ein Starterkabel dabei haben.

 

Nach einer erfolgreichen Starthilfe geht es ab nach Travo einen Gumpen besuchen. Wie immer ist die Fahrt dorthin ein Abenteuer und wir stehen mal wieder im Stau. Dieses Mal weil es einen Unfall auf der besagten Hauptstraße gibt und dadurch der Verkehr umgeleitet wird. Im Travotal angekommen springen wir regelmäßig von einem 6m Felsen oder hangeln uns an einem Seil mit einem Tarzansprung ins Wasser.

Um unsere Sachen annähernd kühl zu halten bauen wir einen Flusskühlschrank. Wir benutzen ihn so lange bis zwei französische Jungen lachend mit den Worten: „Papa un meloné“ unsere Sachen als „Beute“ entdecken und mit ihrem Käscher fangen. Darauf hin nehmen wir unsere Sachen lieber wieder an uns. Mit einem schnellen Sprung aus dem Gebüsch und den Worten „c’est moi“ (das bin ich ?) gucken mich die beiden Jungen sehr entgeistert an. Ein kurzes „non parles francais“ kläre die Situation schnell und die Jungen ließen ihre Beute wieder fallen.

Nachmittags fahren wir wieder zum Platz da der Himmel eher bewölkt ist und es nicht mehr so angenehm am und im Wasser ist. In unserem Heim packen wir schon mal einige Sachen zusammen. An Abend essen wir zusammen Wraps und lassen den Tag mit etwas Abschiedsschnaps, einem Kastanien Aperitif ausklingen.

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