PaulCamper im Test

Unsere Erfahrung mit PaulCamper

Während ich diese Zeilen auf dem Notebook tippe, sitzen wir nahe des Bodensees im Auto auf einem Bauernhof mit schönem Blick auf die Karlsbastion.

Unser Auto ein Summit 600 Plus von Pössl!

Ging hier ein Traum in Erfüllung?

Leider nein, den Pössl haben wir über das Vermietungsportal PaulCamper für 14 Tage gemietet.

Ob wir mit PaulCamper und der Vermietung zufrieden sind, erfährst du jetzt.

Was ist PaulCamper?

PaulCamper ist ein junges Internetportal für die Vermietung von Wohnmobilen & Wohnwagen. Hää? Sowas gibt es doch schon ewig und drei Tage?!
Nicht ganz. PaulCamper selbst nennt sich Vermittler von Privat-Wohnmobilen und Wagen.

Das heißt, PaulCamper besitzt die Fahrzeuge nicht selbst sondern vermittelt lediglich 2 Parteien. Ähnlich wie Airbnb. Den Mieter und den Vermieter.

Wenn du Airbnb kennst, weißt du sicherlich auch, dass hier schon lange vieles gewerblich vermietet wird.
Mal sehen ob das bei PaulCamper auch so ist…

Die Anmeldung

Völlig problemlos! Zeitgemäß kann man sich hier einfach mit einem seiner Social Media Accounts (Facebook / Google) oder der eigenen E-Mail Adresse anmelden. Nutzt du Google oder Facebook sind lediglich ein paar Klicks nötig.

Die Auswahl an Fahrzeugen

Die Bedienung der Seite ist super einfach und für jeden der schon einmal im Internet war selbsterklärend.

Die Auswahl der Camper hingegen?! Nicht ganz so einfach!

Es gibt so viele verschiedene Fahrzeuge auf der Seite und dem Markt, dass uns die Auswahl nicht leicht fällt. Im Umkreis unseres Wohnortes sieht das Ganze allerdings eher mau aus.

Wir wählen einen Kastenwagen aus, der nicht zu weit entfernt ist, aber trotzdem unserer gewünschten Ausstattungsvariante entspricht.

Die erste Anfrage ist gestellt, schnell noch einer zweite hinterher… Nach einigen Mails und Telefonaten entscheiden wir uns für die erste Anfrage. Der Vermieter von „Summertime“ (so heißt der Kastenwagen) wirkt einfach netter und deutlich engagierter. Der Wagen ist ein Citroen Jumper ausgebaut von Pössl. Das Model ein Summit 600+.

Was kostet der Spaß?

Nicht wenig!

Der Wagen kostet etwa 110€ pro Tag. Und das nicht einmal in der Hauptsaison sondern Anfang Mai. Die Preise bei den Fahrzeugen unterscheiden sich allerdings nicht groß, und außerdem – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Wir buchen Summertime also 14 Tage für 1540€ an…

Normalerweise muss man bei PaulCamper nur 30% der Rechnung sofort begleichen und 3 Monate vor Reiseantritt den Rest. Da wir aber erst einen Monat vor Reiseantritt buchen, ist der Gesamtbetrag sofort fällig.
Eine sehr kurzfristige Buchung ist also auch bei PaulCamper machbar.

3 Tage vor Reiseantritt wurde noch die Kaution fällig. Ich vermute, dass dieser Kostenpunkt individuell nach Vermieter geregelt ist, wir mussten 1500€ direkt an den Vermieter überweisen.

Eine Endreinigungspauschale von 75 EUR wird am Ende von der Kaution einbehalten. Dafür müssen wir den Kastenwagen auch nur besenrein abgeben.

Abholung und Übergabe

Der restliche Kontakt, die Abholung und die Übergabe laufen problemlos ab.

  • Wir haben das gewünschte Fahrzeug in gutem Zustand bekommen (Nur leider doch ohne Espressokocher 🙂 ).
  • Der Vermieter war sehr nett. Bei Fragen zum Fahrzeug (auch während des Urlaubs) könnten wir jederzeit anrufen oder uns per WhatsApp melden.
  • Wir haben das Fahrzeug behandelt als wäre es ein rohes Ei. Das macht man mit Mietfahrzeugen so :-).

Fazit

Nun zum Fazit zu PaulCamper, dem Airbnb der Wohnwagen und Mobile.

Positiv

  • Das Portal selbst ist einfach gestrickt und funktional.
  • Die Auswahl der Fahrzeuge ist sehr groß.
  • Der Buchungsprozess ist sehr transparent und klar beschrieben.
  • Die Vermieter sind anscheinend größtenteils wirklich nur Personen mit 1 oder 2 Fahrzeugen (nicht wie teilweise bei Airbnb).
  • Man wird nicht von PaulCamper genervt. Andere Portale haben mich teilweise wöchentlich angerufen, ob ich bereits fündig geworden wäre.

Negativ

  • Die E-Mails von PaulCamper enthalten leider nur Links in das Webportal. Hier hätten wir uns gewünscht direkt die Informationen in den Mails zu finden.
  • Auch PaulCamper versucht ala Reiseport Versicherungen an den Kunden zu bringen. Hier zur Senkung der Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens.
  • Der Chat im Mitgliedsbereich ist komisch aufgebaut und etwas versteckt. Hier landen die Antworten der Vermieter. Das sollte man schneller finden können und zentraler platziert werden.

Klare Empfehlung

Wir können das Portal nur empfehlen, wenn du keinen eigenen Camper besitzt und mal in den Genuß kommen möchtest.

Die Kontakte waren nett, der Wagen war super und der gesamte Prozess wirklich stressfrei!

Wenn ich nun dein Interesse geweckt habe, kannst über den folgende Link 30 EUR auf deine erste Anmietung eines Fahrzeuges sparen: https://paulcamper.de/i/moritzz6t3

Vorsicht

Zuletzt noch eine kleine Warnung. Das Anmieten eines Wohnmobils kann süchtig machen und viel Geld kosten. Denn wir spielen nun ernsthaft mit dem Gedanken uns ein eigenes Fahrzeug zuzulegen 😉

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