Windstärke X?

Es ist Samstag, die vergangene klare und erstaunlich kühle Nacht ist vorbei und wir werden von kräftigen Winden geweckt. Der Himmel ist blau und der Wind ist so stark, dass unser Pavillon ständig in die Knie geht.

Nach einem rustikalen Frühstück bestehend aus Croissants und Schokobrötchen, Espresso und Orangensaft gehen wir 2-3 Stunden an den Strand und toben uns in den Wellen aus.

Schon ist auch schon Mittagessen Zeit, wir mixen Thunfisch mit Basilikumrapsöl und schneiden Zwiebeln sowie Knoblauch hinein. Der Feta, der gestern eigentlich für den Grill gedacht war wird schnell zerquetscht und ebenfalls unter gerührt. Noch schnell das Toastbrot im Topf getoasted, fertig ist das Camping-Thunfisch-Sandwich.

Gelangweilt vom Strand wappnen wir uns mit Badeshorts, Bikini und suchen die nächste neue Flussbadestelle auf. Auf dem Weg zur nächsten Kreuzung machen wir Bekanntschaft mit einem Waldbrand (Genau wegen diesem werden wir für unsere Rückfahrt 20 Minuten Umweg in Kauf nehmen müssen, da die Straße anschließend gesperrt wird).

Kurz hinter dem Ort Travo führt die steile und sehr kurvenreiche Bergstraße 7,3 km ins Landesinnere und kreuzt den namensgebenden Fluß Travo. Die Brücke bietet lebensmutigen einen 15m hohen Sprung ins tiefe Becken. Wir parken das Auto kurz hinter der Brücke auf einem der vielen Schotterparkplätze und gehen die Böschung herunter bis zum Fluß. Wir suchen uns ein einsamen Platz, baden ein bisschen und lassen uns alte Hautschuppen von kleinen Fischchen weg knabbern.

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